Lexikon A–Z

Trennstrategie

Eine Trennstrategie verbindet Vorabentscheidungen, Zeit- und Mobilitätsplanung, alternative Verkehrsmittel, Selbststopp bei Unsicherheit und den Verzicht auf spontane Fahrentscheidungen.

  • Bedeutung im MPU-Kontext: Der Begriff hilft, Aufgaben und Grenzen der Fahreignungsbegutachtung zu verstehen; eine Einzelfallbewertung kann daraus nicht abgeleitet werden.
  • Worauf kommt es an? Begriff, Zuständigkeit, Anlassbezug und Grenzen der Aussage.
  • Typisches Missverständnis: Allgemeine Informationen ersetzen keine Prüfung der eigenen Akte und Fragestellung.
  • Praktisches Beispiel: Die Entscheidung, nach Cannabiskonsum nicht zu fahren, wird vor dem Konsum getroffen. Fahrzeugschlüssel, Heimweg und Plan B sind organisiert; bei möglicher Rest- oder Nachwirkung gilt ein verbindlicher Selbststopp, ohne sich auf das eigene Gefühl zu verlassen.
  • Wichtiger Hinweis: Keine Definition in diesem Lexikon erlaubt eine automatische Hypothesenzuordnung, Diagnose oder Prognose. Die fachliche Bewertung erfolgt ausschließlich im konkreten Begutachtungsauftrag.
  • Siehe auch: Fahrerlaubnisakte · Fragestellung · Begutachtung

Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechts- oder MPU-Beratung.

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Dieser Artikel erklärt den Begriff — er ersetzt kein Gespräch über Ihren Fall.

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